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Gedicht

 
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Foto von Leonore Enzmann

Vergänglichkeit

Leonore Enzmann, 07. November 2009
Nun, da der Herbst das Laub an Bäumen streichet,
die rauen Winde durch die Wälder weh’n,
da seh ich, wie das Bild sich ewig gleichet,
was einst so farbenfreudig leuchtet, muss vergeh’n.

Das bunte Laub liegt welk und grau am Boden,
die Felder abgeerntet, trist und kahl.
Der Mensch, er wickelt fest sich in den Loden,
der Mond am Himmel scheint nun kalt und fahl.

Der graue Nebel wabert durch die Heide,
er bringt den Raureif mit der feuchten Hand,
streicht die Natur ringsum mit Silberkreide.
Zum Winterschlaf legt sich das ganze Land.

© Leonore Enzmann 2009

Kommentare

 
Foto von tigerente 07.12.2009 tigerente

wunderbar und einfach treffend, wie vieles von dir
LieGrü
Tigerente