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Nebelgestalt

Biesty89, 16. Dezember 2009
Ein Wesen so ebenmäßig von Gestalt,
ich küsse ihn
und wie ich ihn spüre,
schien er zu Nebel zu zerfließen,
der sanft den Körper hinabgleitet,
bis zu den Füßen,
und ich frage mich,
war das alles nur reine Fantasie?
Kann nich mehr berühren die holde Person,
noch tief sitzt die Trauer dieses Verschwindens,
ich wollt mich doch so gerne an ihn binden,
doch kaum tastete ich ihn,
verschwand er auch schon.
Zerfließt so auch ein Herz,
süchtig nach Geborgenheit,
durch meine Hände rieselt feiner Sand einer Liebe,
noch ungestillt die Tränen,
noch ersuchen die trübe,
die immer da sein wird,
und nimmer schluckt die Zeit.
En frischer Wind verteilt nur den Nebel im Herzensraum,
so sehr er mir durchs Haar weht,
die Gefühle bleiben
auch wenn ich nicht möchte.
Doch die Liebe lässt sich nicht vertreiben,
doch schmerzte die Einsicht,
es ist alles nur ein Traum.

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