Gedicht![]()
versunken in Sinnesmeer längst gerzogener kanäle, so schmachten wir süchtig nach jenem Trieb, der Mark und Bein durch rüttelt, bebt in jeder Seele. Im goldenen Sonnenglanz des Maines Hitze, duftende Blumen ums Haupt gebunden, lodernde Flämmchen erzeugen glühende Blitze, lassen uns treiben ins Reich lieblicher Stunden. Als wären wir im Sekundentakt, der uns verbindet, ein Feuer, was durch unseren Körper fließt, vermählt zu einer Seele, die eine Macht emprindet und wonnig jeden Augenblick davon genießt. Trunken vom Liebesreiz verlangender Pupillen, hungrig nach heißer Haut mit Schweißperlen bestückt, im Rausch der Begierde gefangen mit heißem Willen, verweilen wir im gefühlshochgenuss der Welt entrückt. Kommentare![]()
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