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Geraubte Freude

Biesty89, 16. Dezember 2009
Ich steh am See der Einsamkeit,
mein Blick am goldenen Firmament
wo ist sie hin, die schöne Zeit?
Mir scheint der ganze Himmel brennt.

Wie Perlen rinnen aus den Augen
glasklar verschmelzen sie im Nass,
an meinem Körper die Sehensucht saugend,
verbleicht meine Hoffnung blass.

Meine Hände spielen mit der Kühle,
plätscherne Feuchte mir vertraut,
damit ich überhaupt noch etwas fühle,
wer hat mir meine Freude geklaut?

Langsame Schritte ins Tränenmeer,
scheinbar willenlosen Beine ergeben dem Schmerz,
zu Kämpfen ? Nein, das will ich nicht mehr,
ersäufen möchte ich hier und jetzt mein Herz.

Das wasser steht nun bis zum Hals,
doch verspüre ich keine Kraft zu schwimmen,
die Seele zersetzt von heißem Salz,
doch plötzlich höre ich von weitem Stimmen.

" Lass nich zu, dass Sehensucht sich zerfrisst,
ich schicke dir einen Rettungsring bald "
Wer bist du, dass du mich nicht vergisst?
Beeil dich Freund, denn in mir ist es kalt!

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