Gedicht![]()
Erklär mir wo die Grenzen sind In einem Kopf voll Fantasie Erklär´s mir und dem kleinen Kind Denn selbst verstehen werd ich´s nie Sag mir wo fängt der Himmel an Wo zieht er seine Bahnen Im Traum bin ich so nahe dran doch hier muss ich ihn malen Wer sagt mir was ich träumen darf Wer sagt mir wenn ich träume Ist das Messer dort so scharf So sitz ich dann und weine Denn jeder Traum kann mich entmachten Jeder Traum kann mich verführn doch selbst kann ich nicht mehr drauf achten So werden mich die Träume führn In Dunkel und Verlassenheit Ins Grau verlorner Seelen Doch bin ich nicht dafür bereit die Hölle zu durchqueren Doch fragt mich keiner was ich will Ich sehe was sie geben Entmachtet bei mir das Gefühl das mir dann sagt zu gehen So lauf ich blind und angstvoll rum Im Abgrund mancher Seele Komm ich manchmal darin um und es umgibt mich Schwere Und all die Toten, all der Schmerz vergiftet mein Empfinden So hämmert in mir nur mein Herz und sagt ich sollt verschwinden Doch in mir tobt die Fantasie und nicht nur voller Freude Denn drückt der Alptraum nieder sie und so bin ichs, der leide Und laufe ich ins Nirgendwo und laufe immer weiter doch friere ich beim laufen so Die Welt ist nicht mehr heiter Die Welt in mir ist manchmal blass dann wieder ist sie dunkel Mal macht sie mir gar so viel Spaß wenn Sterne herabfunkeln Doch dann entsteht ein Bild vor mir aus grauen Fetzen lebend und schluckt es mich, wien hungriges Tier Die Erde - vor Angst bebend So lauf ich in der Nacht herum an Leichen und an Toten Dreh ich mich manchmal nicht mehr um denn umdrehn ist verboten Und beschleicht mich das Gefühl dass ich gar nicht mehr träume Dann weiß ich nicht mehr was ich will So sitz ich dann und weine Und erst wenn dann der Wecker schrillt, wenn mich der Morgen weckt Dann ist mein Herz so ausgekühlt und ich bin aufgeschreckt Der Tag scheint wie ein Kaugummi Ich bin nicht wach, doch müde Vergesse ich die Bilder nie Der Himmel scheint so prüde So sag, wo fängt der Himmel an wo kann ich Sonne sehen Und dann erinner mich daran auf festen Bein´ zu stehen. Kommentare![]()
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