Gedicht![]()
Wesen, bestraft vom Leben, scheint für ihn kein Licht, das ihn erhellt Er ist ganz allein, sein Innerstes völlig entstellt, er kann und darf nicht glücklich sein in diesem Dasein Keiner hört seine Hilfeschreie, keiner steht an seiner Seite und keiner hört sein trauriges Wein(en) so verlassen allein! Alles verstummt in der Ferne der inhaltslosen Weite Hoffnung schweige! Hoffnung schweige! Du sollst sterben also sei leise! Einsamkeit ist des Menschen verderben, zersplittert ist seine Seele in abertausend Scherben Keine Geborgenheit und Wärme er noch kennt, das Leben unaufhaltsam ihn aus seiner Seele rennt Nur noch der Schmerz des Verlassenen tief in ihm brennt und sein Schicksal lenkt, keiner ihn Zuneigung oder Hoffnung trostspendend schenkt Das Herz wird kalt und vereist, die Einsamkeit ihn völlig zerreißt Sein Fluch heißt Einsamkeit, der ihn voll und ganz verzert und ihm das Glück verwert Gebrochen ist sein Wille, seine Lebenskraft wurde erstickt in der einsamen Stille Die Leere füllt seine verletzte Seele mit Dunkelheit und schneitet ihn vom Leben ab Ihm ist so, als hätte es ihn nie gegeben, als hätte er nie Gefühlt, nie Gedacht und nie Gelacht im Leben Gefangen im Käfig der Einsamkeit wartet er darauf, dass man ihn befreit Gefangen im Käfig der Einsamkeit, erträgt er wehmühtig sein ihn quälendes Leid Gefangen im Käfig der Einsamkeit sein Wesen rastlos schreit Gefangen im Käfig der Einsamkeit steht die Zeit Sein Licht ist fast erloschen, zu viel Blut hat er schon vergossen, das Dunkel kommt zu ihm gekrochen Aussichtslos erscheint die rettende Befreiung, die Zeit steht, dennoch ist sie bald um Verwert bleit die Heilung und das Allein frisst ihn schlingend auf Es ist ein unaufhaltsamer tötlicher Schicksalsverlauf Das Herz färbt sich schwarz und nur noch für den Schmerz es schlägt, verlorene eisige Einsamkeit sein Name trägt Er erblindet vor Verzweiflung, dessen Last sein Gewissen plagt, welches einst zufrieden wart, doch nichts ist geblieben Innerlich zerrissen, zu ihm kommt das Nichts geschlichen, welches seine Erscheinung verblassend auflöst und ihn ins Vergessen stöst Die Augen sind offen und doch sehen sie nichts, die Leere hat ihn ergriffen und wird nun alles Bedeutsame vernichtend vergiften Die Erfahrung lies ihn erfrieren und erblinden, seine Ruhe darf und wird er niemals finden Ja es stimmt, das Erfahrung einen das Augenlicht nimmt Erfahrung kann manchmal blinder machen, als zwei ausgestochene Augen und raubt dir deine Kraft zu Glauben Verbannt im Nichts ist er von Einsamkeit besessen, die Anzahl des Allein-Seins kann er in seinen Tränen messen Eingeschlossen ist seine Seele verloren, die kraftlose Hoffnungslosigkeit hat sein Unheil beschworen Die Freiheit scheint ihn fern, erloschen ist sein einst heller Stern Bodenlos ist sein Fall, von Einsamkeit geprägt, die Zeit in der Leere des Nichts untätig steht und doch ist es für dieses Wesen zu spät Bitte Hoffnung leb! Bitte Hoffnung leb! Du darfst nicht sterben, es wäre mein ewiges Verderben! Gefangen im Käfig der Einsamkeit wartet er darauf, dass man ihn befreit Gefangen im Käfig der Einsamkeit, erträgt er wehmühtig sein ihn quälendes Leid Gefangen im Käfig der Einsamkeit sein Wesen rastlos schreit Gefangen im Käfig der Einsamkeit steht die Zeit Kommentare![]()
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