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Der Kampf ums Überleben

Blütenstaub, 04. März 2010
Der Boden unter mir scheint flüssig zu sein
Der Atem in mir scheint nach Luft zu schrein
Die Gedanken scheinen meinen Kopf zu durchbohren
und alles in mir fühlt sich elendig verloren

Der Himmel scheint mich blenden zu wollen
Die Gedanken in mir scheinen mich zu überrollen
Alles in mir verkrampft sich so schmerzend
Ein grausamer Stich trifft mich in meim Herzen

Die Umwelt scheint ungenießbar zu werden
Der Atem in mir scheint langsam zu sterben
Die Gedanken, sie dröhnen wie ratternde Züge
Das Leben meint zu mir, es währ eine Lüge

Die Lüge, sie brennt sich wie Feuer ins Fleisch
Der Atem setzt aus, ihm wird es zu heiß
Die Umwelt, sie nimmt mich, doch zieht´s mich zurück
Mein Leben, ganz abseits von Wärme und Glück

Mein Leben, es kämpft noch und will nicht aufgeben
Es sagt mir, es bringt nichts – Du musst überleben
Auch wenn die Gedanken Dein Kopf drohn zu sprengen
bleib dort wo du bist und lass dich nicht hängen

Doch der Boden ist flüssig,
die Luft ist zu dünn
Die Gedanken sind bissig,
so flieh ich vor ihn

Der Himmel ist grell
die Gedanken, sie schrein
Es ist viel zu hell
Ich will nicht mehr sein

Es schmerzt mich so sehr
in die Zukunft zu gucken
Doch schmerzt es noch mehr
auf die Zukunft zu spucken

Die Liebe bringt mir nichts mehr
Wärme bleibt aus
Der Abschied fällt schwer
doch muss ich hier raus

Raus aus diesem Leben
So will ich nicht sein
Es kann mir nichts geben
Es kann nicht mehr sein

Die Stimme in mir überwiegt den Verstand
Ganz langsam entgleitet es mir aus der Hand
Und ich lass mich fallen
denn bin ich zu schwach
mich noch fest zu krallen
Der Boden gibt nach

So falle ich tief
Kann nichts mehr nun sehen
Die Stimme, sie rief
und ich ließ´s geschehen

Ich werde nicht noch mal
am Abgrund erstarren
Zu groß war die Qual
dort still zu verharren

Und nun bin ich schwerelos
umgeben von Stille
Und nun bin ich atemlos
So war es mein Wille

Der Kampf ist beendet
Mir geht es nun gut
Mein Körper gebettet
in Massen von Blut.

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