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Gedanken

Pierre de la Saare, 29. Juni 2010
Du denkst an nichts,
doch plötzlich sind sie da.

Tief in dir
waren sie verkrochen.

Du willst sie nicht,
hast Angst vor ihnen,
und sie sind ausgebrochen.

Sie kommen über dich,
nagen an dir.

Deine haut brennt,
du zitterst.

Doch sie,
sind Unbarmherzlich,
brutal,
gemein.

Sie lassen dich nicht Schlafen.

Wo,
wo bist du Gott,
Oh hilf mir doch.

Sie fressen dich,
Dein Magen verkrampft,
deine Kehle wird eng.

Du kämpfst gegen sie an,
doch du wirst verlieren.

Du kannst Schreien,
weinen,
flehen.

Du hast sie nicht gebeten,
und sie werden nicht gehen.

Denn das bist DU,
du musst dich verstehen.

Sie sind in dir.

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