Gedicht![]()
und spendet Helligkeit. Sie schafft Behaglichkeit und sorgt für Heiterkeit. Man glaubte früher gar, sie kreise um die Erd’. Die Kirche hielt’s für wahr und andres für verkehrt. Sie ist der nächste Stern und allen Lebens Quell. Sie strahlt ihr Licht von fern und macht die Tage hell. Wenn sie zur Nacht sich senkt, lässt niemand sie allein. Dem Mond sie gütig schenkt den kühlen, milden Schein. Sie wirkt mit ihrm Gewicht und hält Planeten fest. Entfliehen könn’ sie nicht, weil sie sie kreisen lässt. Empor aus Ost sie steigt, wenn früh der Tag beginnt. Sich tief nach West sie neigt, wenn spät der Tag verrinnt. Sieht man zu lang hinein, macht sie die Augen blind. Und dennoch kann ihr Schein so nützlich sein wie Wind: Sie schenkt ein Kilowatt dem Meter zum Quadrat, den man zu wandeln hat zu Strömen durch den Draht. Mit allergrößtem Fleiß erzeugt sie Energie. Im Innern kocht sie heiß und streiken will sie nie. Sie höre niemals auf, zur Erde gut zu sein. Umsonst und ohne Kauf genießt man Sonnenschein. Kommentare![]()
Es wurde noch kein Kommentar geschrieben
|
||||||