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Sommertag

Bernard, 01. August 2011
Gläsern tropft der feuchte Tau
auf die frühen Morgenstunden.
Langsam teilt sich das Blau,
die Sonne hat den Tag gefunden.
Noch kühlt Wind die warmen Strahlen,
die Welt wirkt frisch und unberührt
und kann mit satten Farben malen,
bevor sie Dunst und Hitze spürt.
Viel zu schnell verblasst die Kraft,
erstickt fast in der Mittagsglut,
- bis eine Wolke Schatten schafft
und atemspendend neuen Mut.
Dann wir die Zeit allmählich müde,
verstaubt, verschwitzt und abgekämpft.
Das laute hektische Getriebe
wird von der Dämmerung gedämpft.
Man schaut sich an, sieht Falten, Schrunden,
gemeinsam geht der Tag zu Ende,
und in den stillen Abendstunden
streicheln sich - alte Hände.

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