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Sternenblumen

Laruna, 05. Oktober 2011
Weiße Blüten schimmern wie Sterne in dieser mondbeglänzten Nacht
Das Land schlummert selbstvergessen und müde,
Wind streift durch die Bäume sanft
Die Glocke schlägt nun Mitternacht und mahnt zur stillen Stund`
nur die Nachtigal mit Würde, tut ihre Liedlein kund
Die Leut` erträumen einen Morgen, des Wunsches Saat´es erblüht des Nachts

Träumen die Armen von Wohlstand, Eltern von einer Erd` auf der jedes Kinderherz lacht
Soldaten von Büchern in der nur Zeiten des Friedens geschrieben stehen,
Reiche von Zufriedenheit, Liebende von ihrem nächsten Wiedersehen
Einsame von Gesellschaft, Kinder vom großen Glück
Gekerkerte von der Freiheit, Trauernde wünschen sich die Vergangenheit zurück

Während jeder Traum wie eine Note gegen Himmel steigt, erklingt
Tanzen die Elfen ihre Reigen, zu den Liedern die man nur in der Nacht vernimmt
Alle Wesen aus der Zauberwelt haben Feuer entfacht,
der Nektar aus den Sternenblüten verleiht ihnen Stärke und Macht
und sie tanzen
tanzen
tanzen
an vergessenen Stätten
halten über den Ruhenden wacht

Der Zauber dieser Nacht wiegt alle noch sanft in seinen Armen,
als der Gesang eines Vögleins die Dunkelheit erhellt

Geliebter Traum nun muss ich scheiden,

bis der Schleier der Dämmerung erneut über das Tageslicht fällt

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