Gedicht![]()
die reiche Farbenquelle und Dämmerung macht dem Heiligen Abend Raum. Ein milder Streif aus rosenroter Helle faßt fern die Berge ein in purpur Saum. Die Nacht, sie breitet ihren weichen Schleier rings um die Erd, wie um ein schlafend Kind. Und wie ein Priester geht zu hoher Temepelfeier so schreitet still der Mond durch nacht und Wind. Auf Erden auch da glühen tausend Herzen und bunte Lichter brennen überall. Und Liebe strömet aus den offenen Herzen, vergessen ist des Lebens Kampf und Qual. Vergessen sind die Tränen grauer Stunden, vergessen Krankheit, Sorge bittere Not. Das Kind des Himmels hat den Weg zu uns gefunden und mit ihm kam das neue Morgenrot. Geh nie von uns und mach uns stark für alles. Für alles, ob in Krankheit, Leid und Schmerz. Mög uns das Kind des Himmels Frieden schenken und trösten manch gequältes Menschenherz. doge |
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