Geschichte![]()
Sicher steuerte er sein Auto durch den schwarzen Wald; der Mond schien hinter ihm. Er wußte nicht, wohin er fahren sollte. Jegliches Zugehörigkeitsgefühl in ihm war abgestorben. Ein Gedanke quälte ihn und jagte ihn hinaus in die Freiheit. Doch dann wieder dieser Schmerz - er schrie ihn mit aller Gewalt von sich. Seinen Platz in dieser Welt nicht findend versuchte er verzweifelt etwas zu verdrängen. Doch wie sollte er es verdrängen, wenn es noch nicht vorbei war? Er wollte doch nur, dass sie alle Qualen ablegen und leben sollte. Für sich konnte er nichts mehr tun, warum sollte sie dann leiden? An diesem Punkt sprengte seine innere Rebellion ihre Fesseln und ergriff vollen Besitz von ihm. In einem Anfall von Selbstmitleid und daraus resultierendem Selbsthass brach er in Tränen aus und fuhr, nun in seiner Traumwelt, dem Mond davon, als die Bäume ihr Gesicht annahmen und er seine wohl letzte Chance der Freiheit ergriff und sie aus seinem Leben verbannte, ohne jedoch dabei an sie zu denken, denn die Qual besiegte er nicht. www.kleinschmelzi.de.vu Kommentare![]()
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