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Geschichte

 
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Der Hass

Delonderiel, 20. Juli 2006
Die Sonne scheint und alle sind glücklich und zufrieden, doch hinter den Kulissen
hat sich eine Schwarze Pforte geöffnet.

Sie ist voller Zweifel, Hass und Trauer. Nichts kann sich ihr entziehen, jeder merkt es.
Du auch schon? Jeder kennt diese Gefühle und das ist auch gut so, denn was wären wir ohne sie?

Aber manche Wesen ernähren sich von ihnen ja sie gieren regelrecht danach.
Dazu gehöre auch ich, ich teile euch hier meine geheimsten Gedanken mit.
Ich genieße es wenn Leute die ich nicht kenne leiden, labe mich an ihrem Schmerz.
Ich wachse dadurch, werde stärker. Wer weiß vielleicht bin ich ja auch bald
zu stark und mächtig für dich. Ja habe Angst niemand entkommt mir.
Du denkst du widerstehst mir? Schau ganz tief in dich rein, dort mitten in deinem Herzen
wirst du mich finden. Vielleicht noch schwach, aber ich habe Zeit und werde wachsen,
bis du ganz mir gehörst. Ich verzehre dich von innen, bestimme deine Taten und die Wege die du
beschreitest. Wenn man es genau nimmt regiere ich die Welt. Was wärt ihr nur ohne mich?
Man könnte meinen etwas besseres, aber ich sehe das anders, denn vergeßt nicht
ich gebe euch auch Kraft und Stärke nicht nur Qual. In eurer dunkelsten Stunde wendet
ihr euch an mich, erfleht Hilfe von mir, die ich euch gerne gebe. Aber diese Stärke hat einen kleinen
Preis. Nur eure Seele mehr nicht. Dafür bin ich da. Seht mich nicht als Feind eher als Freund.
Wenn euch alle verlassen haben und ihr am Ende seid bin ich für euch da und höre euch zu.
Gebe euch alles was ihr braucht, aber dafür leistet ihr mir auch euren Teil.

Habt ihr erkannt wer ich bin? Es ist nicht allzu schwer oder? Der Tod?
Nein der bin ich nicht. Sagen wir er ist mein Vater und dank mir hat er reichliche
Ernte. Versucht es nochmal. Ja jetzt erkennt ihr mich. Habt ihr also endlich in euch
hineingeschaut.

Ich bin der Hass euer treuer Verbündeter und außerdem euer größter Feind.
Ihr kennt mich doch alle schon, wer hat noch nicht nach meiner Hilfe verlangt?
Auch du kennst mich schon sei nicht beschämt, dazu gibt es keinen Grund.
Ich freue mich schon auf unser nächstes wiedersehen, wenn du mir wieder einen
Teil deines Lebens abgibst.

Bis dann

dein in der brodelnder Hass wartet nur auf dich.

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