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Geschichte

 
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Die dunkle Umarmung des Todes

Delonderiel, 20. Juli 2006
Ich stehe auf der Strasse, Menschen laufen an mir vorbei.
Sie beachten mich nicht, ein Fehler den sie bereuen werden.
Ich lauer auf mein nächstes Opfer, warte darauf es in meine dunkle Umarmung zu nehmen.
Ich betrachte die Menschen. Sehe Verzweiflung, Schmerz und Angst!
Sie haben vor vielem Angst.
Doch die größte Angst haben sie vor mir!
Ich komme in vielen Verkleidungen, manche erkennen mich.
Aber wenn sie dies tun ist es bereits zu spät.
Ich genieße ihr elend, nehme es in mir auf, es gibt mir Kraft.
Es gibt aber auch welche unter ihnen, die mich verehren, sie sollen nicht verschont werden.
Ich werde sie holen früher oder später, aber kriegen werde ich sie doch.
Es gibt kein entrinnen vor mir, ich hole alle ein.

Ihr solltet keine Angst vor mir haben, ich bringe euch die Erlösung.
Alles was ihr hinter euch lasst ist eine grausame Welt.
Warum wollt ihr in ihr bleiben ich biete euch eure Ruhe.
Kommt freiwillig mit mir oder nicht, wie es euch beliebt,
aber denkt daran ich bekomme euch.
Ich bin überall und doch nirgendwo.
Bin wie ein Schatten in der dunkelsten Nacht.
Kenne weder Schmerz, Glück noch Liebe.
Rechnet nicht mit meinem Erbarmen, wenn ihr vor mir steht
und ich euch in meine Arme nehme.
Ich bin ein ständiger Begleiter, versteckt euch nicht vor mir,
seht mir ins Gesicht und erkennt wer ich bin.

Ich reiße mich aus meinen Gedanken.

Da ist jemand der meine Aufmerksamkeit auf sich zieht.
Ich schaue in sein Herz, es ist voller Verzweiflung und sehnt sich nach mir.
Er ist noch Jung, vielleicht gerade 20, habe schon viel gesehen, aber das
was er durchlitten hat, verdient meinen Respekt.
Er hat lange nicht aufgegeben, hat über sich ergehen lassen,
was aus ihm gemacht wurde.
Er schaut mich an, kommt auf mich zu und fragt:“ Gehen wir?“
Ich bin erstaunt über den Mut, das Trauen sich nur wenige.
Ich fühle seinen Schmerz und genieße es.
Er schaut mich fragend an.
Ich antworte:“ Nein, deine Zeit ist noch nicht gekommen.“
Er sieht mich an, mit Tränen in den Augen.
Er erhebt sein Stimme, schreit mich an:“ Habe ich noch nicht genug gelitten? Schau was sie mir angetan haben. Ich kann nicht mehr, bitte nimm mich in deine Arme
und lass mich nicht mehr gehen. Wozu bist du denn sonst da?“
Ich bin überrascht, dieser Sterbliche ist nicht wie andere.
Ich antworte ihm:“ Geh, du hast viel gelitten, aber dein Weg ist noch nicht zuende.
Wir werden uns wiedersehen und wenn es soweit ist lasse ich dich nicht mehr gehen.“


Ich drehe mich um und schreite durch die Pforte zurück in mein dunkles Reich.
Beobachte ihn von dort noch etwas, ich sehe wie er unter Tränen zusammenbricht.
Die Menschen werden auf ihn aufmerksam, einer läuft auf ihn zu.
Diesen hole ich zu mir, er hat das Auto nicht gesehen.
Ich habe mein Opfer und überlasse den anderen wieder seinem Schicksal.
Mein letzter Gedanke ist

Bis bald

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