Gedichte2000.de - Die Gedichte-Homepage

Geschichte

 
Zurück Zur Übersicht Weiter

Der Clan der Otori

Jeanne, 25. August 2006
Meine Mutter drohte oft ,mich in acht stücke zu zereissen ,wenn ich den Wassereimer umstieß oder vorgab ,ihren Ruf nicht zu hören, während die Döämerung dichter wurde und die Zikaden lauter schrillten .Dann hörte ich ihre stimme ,die rau und häftig durch das einsamme Tal schallte .Wo ist dieser schreckliche Junge ? Den zereisse ich wen er zurückkommt aber wenn ich dann zurückkamm, schmuzig vom hang rutschen ,grün und blau geschlagen von raufereien und einmal mit einer stark blutender Kopfwunde von einem Stein (ich habe immer noch die Narbe , wie ein versilberter Daumennagel.)Dann wartete auf mich ein warmes Feuer, der duft der Suppe und die Arme meiner Mutter. Sie zeriss mich keineswegs, sondern versuchte mich vestzuhalten , mir das gesichtabzuwaschen oder das Haar zu Ordnen, wärend ich mich wand wie eine Eidechse ,um von ihr loszukommen. Meine Mutter war gräftig durch entlose harte Arbeit und nicht alt:Sie hat mich geboren , bevor sie 17 war , und wenn sie mich festhielt ,sah ich ,dass wir die gleiche Haut hatten , auch wenn wir uns sonst nicht ähnlich waren ,sie hatte flächige , sanfte Züge , wärend meine,wie man mir sagt(den wir haben kein Spiegelin den Abgelegenen Bergdorf Mino), feiner waren , wie die eines Falken. Der Rinkampf endete meistens mit ihrem Sieg und ihr preis war die umahrmung der ich nicht entfliehen konnte. Und ihre Stimme flüsterte mir die Segensworte der Verborgenen ins Ohr, wärend mein Stiefvater nachsichtig murmelte , das sie mich verwönne und die kleinen Mädchen , meine Halbschwester , um uns herumsprangen und ihren Anteil an der Umarmung und den Segensworten verlangten . Desalb hielt ich es für eine Redensart . Mino war ein friedlicher Ort ,zu abgeschieden ,als dass er mit den wilden schlachten der clans in berürung kommen könnte.

................vortsezung folgt

Kommentare

 
Es wurde noch kein Kommentar geschrieben
 
 
Impressum | Datenschutz | Regeln | © 1998 - 2012 by Markus Foitzik