Geschichte![]()
Ich sah nicht wohin wir fuhren. Ich dachte andauernd :Es kann doch nur ein Scherz sein. An meinem Oberarm konnte ich ihn spüren. Wie nah er neben mir saß. Mir wurde schlecht. Als der Wagen endlich stoppte, erschrak ich richtig. Wie lange sind wir gefahren? Die Fahrertür ging auf und wurde gleich wieder zugeschlagen. Ein leichter Luftzug schlich sich durchs Auto und versetze mir eine Gänsehaut. Ich hörte seine Schritte draußen. Die Beifahrertür wurde hektisch aufgerissen. Eine starken Griff zerrte an meinem Oberarm. Es war schwierig aus dem Auto zu kommen, da meine Augen noch immer verbunden waren. Er zerrte mich einen steinigen Weg entlang. Ich stolperte über eine Treppe. Dann wurde es wärmer und der Boden war gleichmäßig. Er trat hinter mich, ich konnte seinen Atem spüren. Endlich nahm er mir die Augenbinde ab .Im ersten Moment konnte ich gar nichts erkenne. Meine Augen brannten. Ich spürte nur seine Lippen plötzlich auf meinen. Sofort wich ich einen Schritt zurück. Er zerrte mich ganz nah zu ihm hin und drückte mich so fest an ihn dran dass mir fast die Luft wegblieb. Er haucht mir ins Ohr: Wir werden eine schöne Zeit miteinander verbringen meine Frau! Ich dachte immer noch dass ich jeden Moment aufwache und alles nur ein Albtraum war .Aber es passierte nichts. Ich versuchte mich ein wenig umzugucken. Es sah aus wie eine kleine alte Hütte. Sie war altmodisch eingerichtet und nur mit dem nötigsten eingerichtet.Draußen fing es an zu dämmern. Er nahm mich an seine Hand und ging mit mir den Flur entlang. Am Ende war ein kleines Zimmer, mit einem großen Bett in der Mitte. Darauf lag Unterwäsche. Er verriegelte die Türen und befahl mir mich hübsch zu machen .Er würde auf mich im Wohnzimmer warten. Während er das Zimmer verließ fügte er hinzu, du brauchst nicht zu versuchen abzuhauen, es sei unmöglich. Die Tür ließ er offen. Plötzlich wurde mir schwindelig. Taumelnd ließ ich mich aufs Bett fallen. Mein Blick fiel auf das kleine Waschbecken mitten im Zimmer. Ein Rassierer, Schminke, 2 Zahnbürsten und ein Bademantel mit bunten Blumen aufgestickt konnte ich erkennen. Ich überlegte mir was er mit mir vorhaben konnte. Bei dem Gedanken wurde mir schlecht. Ein kalter Schauer lief mir über meinen Rücken .Er schrie aus dem Wohnzimmer dass ich mich beeilen solle. Obwohl in mir sich alles dagegen wehrte zog ich schnell die schwarze Corsage an und den Bademantel drüber. Langsam schlich ich den Flur entlang. Dabei schaute ich auf jeden Fenster in der Hoffnung einen Fluchtweg zu finden. Doch überall waren Schlösser angebracht. Er saß auf dem Sofa mit einer Flasche Sekt. Sein Blick erstarrte als ich unsicher und ängstlich ins Wohnzimmer kam. Seine Erregung konnte man nicht übersehn. Er klopfte neben sich und befahl mir mich neben ihn zu setzen. Langsam ging ich auf ihn zu. Er musterte mich. Kurz vor ihm wollte er dann dass ich den Bademantel fallen lassen. Ich fühlte mich so leer. Ich kauerte mich neben ihm zusammen. Er kam immer näher. Er küsste mich am Hals und schenkte danach die beiden Sektgläser ein und reichte mir eines davon. Zitternd nahm ich es .Ich trank ich auf einen Zug leer. Seine Hand kam wieder näher. Er rutsche auf mich drauf und küsste mich. Ich wollte wegrennen. Ich wehrte mich, schlug um mich, strampelte wie wild um mich. Ich trat ihn. Ich sammelte meine ganze Kraft und schuckte ihn weg. Das war die Chance. Ich nutze sie und fing an zu rennen. So schnell ich konnte. Ich wusste nicht wohin. Ich rannte den Flur entlang. Seine Schritte kamen immer näher. Er holte mich ein und riss mich zu Boden. Sofort fing er an mich zu würgen. Er war richtig wütend dass konnte man an seinem Gesicht erkennen. Er schrie mich an, Ohrfeigte mich. Mir liefen die Tränen runter. Ich hatte solche Angst. Ich dachte heute müsste ich sterben. Als ich wieder nach Luft schnappten konnte meinte er: Wenn ich das noch einmal machen würde, wäre ich tot. Spätestens jetzt wurde mich klar dass es Wirklichkeit war. Er setzte sich auf mich und fing an überall mich anzufassen .Ich wimmerte und flehte ihn an damit aufzuhören. Stöhnend konnte ich nur noch hören wie er zu mir sagte: heute werden wir uns endlich vereinen. Immer wieder versuchte er mich zu küssen. Dann ging alles ganz schnell. Er drückte mein Gesicht auf den Boden machte eine kurze Bewegung und drang gewaltvoll in mich ein. Mein Schreien konnte außer ihm niemand hören. Es kam mir vor wie eine Ewigkeit bis er endlich von mir abließ. Mein Bauch krampfte sich zusammen. Mein Körper schmerzte. Sein Stöhnen konnte ich immer noch hören obwohl es vorbei war. Ich versuchte aufzustehen, nachdem du schon längst im Wohnzimmer wieder warst. Ich taumelte hinterher und schenkte mir das Sektglas ein. Ich trank es mit einem Zug leer. Ein 2.gleich hinterher. Die Übelkeit kroch meinem Hals hoch, ich rannte zur Toilette und übergab mich. Ich kauerte mich neben die Toilette. Plötzlich stand er vor mir.“ Na meine Schnecke hat dir auch gefallen?“ Mit meinem Tränenverschmierten Gesicht guckte ich dich verzweifelt an. Er lachte nur und meinte: Das wird die schönste Zeit deines Lebens. Das konnte er doch nicht wirklich denken? Wieder liefen mir die Tränen übers Gesicht. Ich fragte ihn wann er mich heimbringt? Mit ernster Stimme sagte er: Für dich gibt es nur noch ein Zuhause und das ist bei mir. Deine Eltern werden denken dass du abgehauen bist. Irgendwann werden sie aufhören dich zu suchen. Weinend schrie ich ihn an , dass er doch krank ist. Er fügte noch hinzu: du wirst meine Frau! Bald werden wir heiraten! Ich fühlte mich wie tot. Ich dachte gleich wirst du aufwachen und dann kannst du darüber lachen. Es verging eine Woche. Ich wurde täglich missbraucht. Da klingelte es an der Tür. Ich war gerade im Bad, da er mich dazu gezwungen hat das schöne weiße Kleid anzuziehen. Dass heute der Tag der Tage sei .Ich lugte durch den Türspalt. Ein Mann stand vor der Tür. Er war so freundlich. Der Mann glaubte ihm alles. Dass ich sterbenskrank wäre und mir das alles zu viel werden würde. Die große Familie von ihm und da ich keine mehr hätte wollten wir das so regeln. Alleine zuhause. Er kam auf mich zu und strahlte voller Freude als er mich in dem schönen Kleid sah. Ich wollte es nicht zulassen .Er hatte mein Leben schon genug zerstört. Mit beißender Stimme warnte er mich: pass bloß auf was du sagst, lächle die ganze Zeit und wage es nicht mich vor dem Altar sitzen zu lassen. Schon wieder musste ich mir die Tränen zurückhalten. Der Gloß in meinem Hals wurde größer, es fühlte sich an als wenn ich jeden Moment daran ersticken würde. Ich dachte, es muß doch eine Möglichkeit geben, dass der Albtraum endlich ein Ende hat. Er nahm mich an die Hand und wir gingen gemeinsam ins Wohnzimmer. Der Mann saß auf dem Sofa. Da kam mir eine Idee. Meine Chance .Ich schaute ihn an, lächelte und sagte, Ich hol mir noch schnell in der Küche etwas zu trinken. Keiner wusste was ich vor hatte. Er natürlich auch nicht. Ich begrüßte noch schnell den Mann und schlich mich in die Küche. Sie war nicht groß aber da ich mich nicht auskannte brauchte ich länger. Ich zug an der ersten schublade– sie war leer. Doch die daneben war sie. Ich griff nach einem Messer, das schärfste musste es sein. Es war meine letzte Chance. Mit dem Messer in der Hand , ging ich langsam wieder ins Wohnzimmer. Beide guckten mich verdutzt an, weil ich ohne Glas in der Hand zurückkam. Ich hatte solche Angst. Es könnte schief gehen und ich würde mich selbst umbringen .Aber gleichzeitig dachte ich lieber Tod als das Leben was er mit mir vorhat .Ich stellte mich vor ihnen und zog die Klinge mit einem Schnitt quer über mein Handgelenk. Beide schrieen. Das Blut strömte nur so aus meiner Vene. Plötzlich wurde alles schwarz und still. Ich wachte auf. Alles war still, ich blickte nach links, rechts, oben, unten. Neben mir war eine Infusion. Ich sah, dass ich in Sicherheit war. Mein Handgelenk war dick verbunden. Ich spürte keine Schmerzen. Draußen konnte ich Stimmen erkennen. Meine Eltern waren da. Ich konnte lauschen wie eine 3.Person zu ihnen sagte, dass sie nicht wussten was passiert sei, keiner mit mir reden konnte, weil ich 2 Tage bewusstlos war. Weiter erzählte die Person, dass ich versucht hätte mich umzubringen, an dem Tag meiner Hochzeit. Ich erschrak. Plötzlich kamen mir die ganzen Bilder wieder hoch. Panik stieg in mir auf. Die Person erzählte, dass ich mit Würgemalen und blauen Flecken übersäht sei. Ich konnte meine Mutter weinen hören. Sie fragte ob ein Kriminaldelikt in Frage kommen könnte. Dann sah ich die Tür aufgehen. Panik!!!! Meine Eltern kamen auf mich zu. Meine Mutter umarmte mich sofort und fing an zu weinen als sie meinen bleichen Körper mit den vielen blauen Flecken sah. Ich wollte ihnen erzählen was passiert ist, aber irgendetwas schnürte mir den Hals zu .Ich rang nach Luft. Gerade als ich mit erzählen anfangen wollte, ging die Tür auf. Mit besorgtem Gesicht rannte er auf mich zu und stotterte: Mein Schatz, geht’s dir besser?? Ich dachte du bist tot“! Eine gewaltige Flut aus Angst, Ekel, Abschäu kam auf mich zugerollt. Ich wollte aufstehen und wegrennen, doch ich hatte keine Kraft. Scheinheilig ging er zu meinen Eltern, stellte sich als „mein neuer Freund“ vor und fügte hinzu wie Angst er um mich gehabt hätte. Er mich seit einer Woche suchen würde und er so Angst um mich gehabt hätte. Meine Angst wurde immer größe. Meine Eltern glaubten ihm.. Ich wurde wieder bewusstlos. Als ich aufwachte waren meine Eltern weg. Ich schaute mich panisch um, als er plötzlich aus dem Bad kam. Ich versuchte aufzustehen, doch ich war so schwach, dass meine Füße zur Seite wegklappten und ich auf dem Boden fiel. Langsam kam er auf mich zu. Seine Hand griff gewaltsam nach mir. Es tat so furchtbar weh. Bekky, Bekky was hab ich dir gesagt? Sofort liefen mir die Tränen über die Wange. Er lachte böse und meinte, ich hätte seine Pläne zerstört und dass ich dafür Büßen müsste. Du bist meins. Ich strampelte so stark ich konnte. aber es nutze nichts. Er drückte seine Hand auf meinen Mund und zerrte mich ins Bad.S chloß die Tür mit einer Hand ab und schlug meinen Kopf solange gegen die Wand bist ich aufhörte mich zu wehren. Ich dachte warum hört mich denn keiner? Wo sind denn alle? Er drang gewaltvoll in mich ein. Wieder musste ich diesen stechenden Schmerz im Unterleib ertragen. Plötzlich hörte ich eine Stimme. Sie rief meinen Namen. Ich nahm meine ganze Kraft zusammen und schrie so laut ich konnte: Hilfe ich werde vergewaltigt. Er schlug mir ins Gesicht und in den Bauch. An der Tür wurde gerüttelt und gerüttelt. Plötzlich war es still. Er schaute mich an und grinnste dabei als er zu mir frech sagte :Nicht mal hier wird dir geholfen. Ein starker Schlag ins Gesicht war das letzte was ich gespürt habe – dann verlor ich mein Bewusstsein. Als ich aufwachte waren 3 Ärzte um mich herum, die Tür war offen. er war weg. Ich lag noch immer auf dem Boden und stand unter Schock. Ich konnte die Unterhaltung zwischen den Ärzten nicht richtig verstehen. Als ich wieder in meinem Bett lag kam eine Frau mit einer Spritze, sie meinte sie sei zur Beruhigung. Mir war alles egal. Sie fragte mich mit lieber, einfühlsamer Stimme, ob ich mich an etwas erinnern könnte Ich wusste jedes Detail aber ich bekam keinen Ton heraus. Es war als wenn man mir meine Stimme genommen hätte. Ich konnte einfach noch nicht reden. Sie merkte meine Anstrengung und ließ mir Zeit. Draußen wurde es langsam dunkel. Angst stieg in mir auf. Ich nahm allen Mut zusammen und stammelte leise die Worte: Helft mir! Er wird wieder kommen! Ich konnte endlich alles erzählen. Sie sprach kein Wort hörte mir nur zu. Langsam, mit zitternder Stimme und zitterndem Körper find ich von vorne an zu erzählen. Tränen rollten mir über meine Wange. Als ich fertig war wurde sofort die Polizei verständigt. Es vergingen Stunden. Die Erinnerungen quälten mich. Mir viel es schwer, doch die Beamtin ließ mir so viel Zeit wie ich brauchte. Ich hatte so furchtbar Angst, dass er zur Tür rein kam. Die Polizei suchte ihn Tagelang. Mein Angst wuchs und mein Körper hörte nicht mehr auf zu zittern. Ich wurde mit Beruhigungsmitteln zugepumpt. Mein Eltern erfuhren die Wahrheit und meine Mutter ließ mich keine Sekunde alleine. Ich flehte sie an, nachts bei mir zu bleiben. Sie tat es. Ein paar Tage später erfuhr ich die Nachricht, dass er festgenommen wurde. Ich konnte keine Reaktion zeigen. Für mich war der Albraum noch nicht vorbei…. Kommentare![]()
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