Gedichte2000.de - Die Gedichte-Homepage

Geschichte

 
Zurück Zur Übersicht Weiter

genauer Erklärung warum Kriege geführt werden

(Friedensstifter), 29. August 2007
Wenn man sehen will, weshalb ein Krieg geführt worden ist, dann braucht man immer nur einen Blick auf die Maßnahmen zu werfen, die der Sieger nach der Niederwerfung seines Widersachers trifft, und denen er mit meist heuchlerischer Gebärde die Bezeichnung 'Friedensvertrag' gibt! Dabei erkennen wir auch sein Christentum!
nehmen wir den IRAQ Krieg, Demütigung seines Volkes und dauerhafter Diebstahl aller Bodenschätze (Öl), oder Nehmen wir den 1.sten Weltkrieg: Ablieferung der deutschen Handelsflotte, Vollinanspruchnahme der deutschen Wirtschaft für Reparationen, und Versklavung des deutschen Volkes durch Frondienstleistungen auf Jahrzehnte hinaus! Wir sehen: Ausschaltung, Vernichtung der rein wirtschaftlichen Konkurrenz war Zweck des Krieges! Und dazu der heuchlerische Begleitgesang: die Schuld am Kriege hat einzig und allein Deutschland und der deutsche Militarismus! - Dabei kann wohl jeder einzelne Deutsche vor Gott treten und bekennen: ich fühle mich frei von jeder Schuld. Nehmen wir dagegen den Krieg 1866: Austritt Österreichs aus dem deutschen Reichsverband, - sonst nichts! Da, sehen wir, ging es nicht um wirtschaftliche Konkurrenz, nicht um Versklavung eines Volkes! Sondern es ging nur um das Ausscheiden des österreichischen Kaiserhauses aus dem Reich, dessen Leben und Einheit durch dieses Kaiserhaus behindert wurde. Oder nehmen wir den 70er Krieg: Rückgabe von Elsaß-Lothringen, das dem Reich während seiner Schwächezeit geraubt worden war, Zahlung von 5 Milliarden Franken, die Frankreich binnen Jahresfrist auf den Tisch legen konnte, - sonst nichts! Es ging nicht um wirtschaftliche Schädigung, um Versklavung des französischen Volkes. Sondern es ging einzig und allein um die Ausschaltung des Gegners, der die Neugründung des einheitlichen deutschen Reiches verhindern wollte. Deshalb brauchte 1866 und 1870 auch nicht geheuchelt zu werden! Die Friedensverträge waren wirkliche Friedensverträge, und eine Schuldfrage stand nicht zur Debatte.