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warum wir die Pflicht haben, das Lügen-Merkel zu stoppen !!!

(), 15. Juli 2008
Mitschuld am Atomkrieg?
Warum die Deutschen die Pflicht haben, Angela Merkel zu stoppen
von Karl Müller, Deutschland
Während die derzeitige deutsche Regierung Schwierigkeiten hat zu erklären, warum sie
die «Sicherung des Existenzrechts Israels» zur deutschen «Staatsräson» erklärt hat, wo
doch zugleich die Abgesandten des deutschen Staates in Form von Schiffen und Hubschraubern
vom Militär des zu sichernden Staates bedroht und beschossen werden, hat in
Israel Avigdor – die Russen, die ihn sehr gut kennen, nennen ihn ganz bewusst Adolf –
Lieberman in der israelischen Regierung als Vizepremier und Minister Platz genommen,
zuständig für «strategische Bedrohungsszenarien» (so die «Frankfurter Rundschau» am
31. Oktober) und «für die Frage, wie der Iran daran gehindert werden kann, Atommacht zu
werden». Lieberman hat auf weitere Minister aus seiner Partei verzichtet, sein Amt aber
mit ausserordentlichen Vollmachten ausstatten lassen.
Als Adolf Hitler Reichskanzler wurde, «beschied» er sich mit «nur» zwei weiteren Ministern
seiner Partei in einem ansonsten rechtskonservativen Kabinett. So glaubten damals
zuerst fast alle, Hitler sei gut «eingerahmt».
Was muss die Welt von Lieberman erwarten?
Lieberman ist als Faschist bekannt. Er will die arabische Minderheit aus Israel ausbürgern,
sein Ziel: «ein ethnisch gesäuberter jüdischer Staat». («Frankfurter Rundschau» vom 31.
Oktober) Früher einmal warb er für die Bombardierung des ägyptischen Assuan-Staudamms
– «weil man sich in Nahost nur mit der Sprache der Gewalt Gehör verschaffe».
(ebenda) In den vergangenen Tagen hat sich schon das Vorgehen des israelischen Militärs
in den besetzten Gebieten extrem brutalisiert. Dass Lieberman auch dafür ist, den
Iran mit israelischen Atomwaffen anzugreifen, davon muss man ausgehen.
Angela Merkel, die deutsche Kanzlerin, war die erste Person in diesem hohen deutschen
Staatsamt, die vor dem American Jewish Committee zu dessen hundertjährigem Gründungstag
am 4. Mai dieses Jahres in Washington reden durfte. Hier verkündete sie ihren
Schulterschluss mit Israel und der israelischen Politik und attackierte zugleich den Iran.
Frau Merkel, wie stehen Sie zu dieser neuen israelischen Regierung? Bei anderer Gelegenheit
waren Sie ja schnell dabei, davon zu sprechen, man müsse den Anfängen wehren.
Angela Merkel und ihr Schulterschluss mit der israelischen Politik
Aber vielleicht will Angela Merkel dies im Falle Israels gar nicht. Vielleicht passt es in ihre
Pläne, wenn ein wahnsinniger israelischer Politiker einen nächsten, diesmal grossen Krieg
im Nahen Osten lostritt, der einen Flächenbrand bedeuten würde. Als ein Beitrag zum
deutschen Grossmachtswahn im fremden Interesse?
Alles nur Spekulation? Leider nicht. Die Internetseite von German-Foreign-Policy.Com
(www.german-foreign-policy.com) veröffentlichte am 8. September ein Interview mit dem
französischen Historiker Pierre Hillard über öffentlich zugängliche US-amerikanische Pläne
aus Militärkreisen, auf dem asiatischen Kontinent von der Türkei bis nach Pakistan
neue, rein ethnische Grenzen («Blutgrenzen» nennt sie der Autor einer der amerikanischen
Militärzeitschriften) zu ziehen. Teilen und herrschen in dem Gebiet, das die grössten
Energiereserven der Welt besitzt! Selbst die neuen Landkarten hierfür liegen schon
vor. Hillard ging auf die Rolle Deutschlands und des führenden deutschen «PolitikberaDossier
Uranwaffen 190 Zeit-Fragen 2006
tungsinstituts», der Bertelsmann-Stiftung, bei diesen finsteren Plänen ein: «Die deutsche
Politik spielt bei der Propagierung dieser Ideen eine grosse Rolle – nehmen Sie zum Beispiel
die Bertelsmann-Stiftung, die im Rahmen der Kronberger Gespräche ganze Massnahmebündel
ausarbeitet, um den Nahen Osten umzugestalten. Der davon ausgehende
Einfluss ist bedeutend, und zwar unabhängig davon, welche Regierungsmannschaft in
Berlin gerade an der Macht ist. Die Berichte der Stiftung aus den Jahren 2002 und 2003
sind sehr lesenswert: ‹Europe, the mediterranean and the Middle East, strengthening responsibility
for stability and development› (Siebte Kronberger Gespräche) und ‹Die Zukunft
der europäischen Politik im Nahen Osten nach dem Irak-Krieg› (Achte Kronberger
Gespräche). In diesen Ausführungen ist zu erkennen, dass man eine vollständige Umgestaltung
der politischen, wirtschaftlichen und religiösen Institutionen der Länder des ‹Grossen
Nahen Ostens› will, um sie fest an die euroatlantische Achse zu schweissen.»
Kriege und neue Grenzen vom Nahen Osten bis nach Pakistan – Deutschland will
mit dabei sein
Jeder denkende Mensch weiss, dass sich die von solchen Plänen betroffenen Staaten
nicht freiwillig selbst auflösen werden. Das heisst aber nichts anderes, als dass sich derartige
Pläne nur verwirklichen lassen, wenn die gesamte Region mit Kriegen überzogen
wird, die alles Bisherige zerstören – mit geplant von der deutschen Bertelsmann-Stiftung.
Da kommt doch einer wie Lieberman gerade recht. Ein skrupelloser Wahnsinniger, der
vollstreckt, was andere geplant haben – ganz ähnlich wie einstmals der «grösste Feldherr
aller Zeiten». Mit dem Unterschied, dass der neue «Feldherr» über Waffen verfügt, deren
Zerstörungskraft alles Bisherige in den Schatten stellt!
Und wie steht die deutsche Regierung, wie steht Angela Merkel zu einem Einsatz solcher
Waffen, zum Beispiel zum Einsatz von Atomwaffen?
Die CDU hat keine gute Geschichte im Umgang mit Atomwaffen. Von Konrad Adenauer,
dem ersten Bundeskanzler, ist die Aussage an einer Pressekonferenz vom 4. April 1957
bekannt: «Die taktischen Atomwaffen sind im Grunde nichts anderes als eine Weiterentwicklung
der Artillerie.» Er hatte einen Beitritt der Bundesrepublik zum Atomwaffensperrvertrag
abgelehnt. Erst 1971, als SPD und FDP die Regierung stellten, unterzeichnete die
Regierung den Vertrag. 90 Abgeordnete der CDU/CSU-Fraktion stimmten 1974, als der
Vertrag dem Bundestag endlich zur Abstimmung vorlag, noch immer dagegen.
Die deutsche Atomdebatte
In den fünfziger Jahren hat es in Deutschland eine heftige Atomdebatte gegeben. Zahllose
Kundgebungen zeugten von einem grossen Widerstand und Protest gegen Atomwaffen.
1958 kamen in Hamburg 120 000 Menschen zusammen, um ihrem Protest Ausdruck zu
verleihen – ein Nachkriegsrekord.
Ein Jahr zuvor, am 12. April 1957, hatten die namhaftesten deutschen Atomwissenschafter,
darunter zahlreiche Nobelpreisträger, mit ihrem «Göttinger Manifest» gegen Pläne für
eine Bewaffnung der Bundeswehr mit sogenannten taktischen Atomwaffen weltweit Aufsehen
erregt.
Wer ein wenig nachdenkt, wird sich darauf besinnen können.
Anfang September war bekanntgeworden, dass die deutsche Regierung mit Israel im Juli,
also mitten im völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen Libanon, einen Geheimvertrag abgeschlossen
hat. Die Kieler Howaldts werke liefern zwei Dolphin-Unterseeboote nach Israel,
die atomar bestückt werden können. Drei von Deutschland gelieferte Dolphin-U-Boote
besitzt die israelische Marine bereits. Die beiden neuen Schiffe kosten 1,27 Milliarden
Dollar. Einen Drittel des Kaufpreises entrichtet die deutsche Regierung.
Deutsche Waffen zur Massenvernichtung nun in den Händen von Lieberman.
 
 
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