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Happy End

angel_of_night, 26. August 2008
Es ist schon lange her das wir uns das letzte mal sahen, und heute noch bin ich fest dafon überzeugt das deine Gefühle nicht gespielt waren. Aber das ist jetzt egal., es spielt keine Rolle mehr. Ich wollte den Abend einfach nur geniessen, so lange ist es her das ich das letzte mal aus war. Ich war extra in die Stadt gefahren und hatte mir neue Klamotten gekauft, stunden hatte ich im Bad verbracht schließlich vermisste ich das Gefühl begerenswert und schön zu sein. Und genau dieser Abend sollte mir ein wenig Selbstbewustsein wieder bringen. Der Aufwand schien sich gelohnt zu haben, schon beim betreten des Saales spürte ich die neidischen Blicke der Frauen in meinem Rücken, und auch der ein oder andere Blick der Männerwelt hatte sich auf meinem Körper fixiert. So stand ich da, an der Bar. Schlürfte meinen Coktail und schaute der Menge beim Tanzen zu. Meine Blicke wanderten durch den Saal, und blieben an dier haften. Mein Puls beschleunigte mit einem mal und meine Kehle wurde trocken, es war also nicht vorbei. Immer noch war da dieses Gefühl, ich hatte dich nicht vergessen, die Zeit mit uns beiden. Wie wir uns küssten, liebten die Welt um uns herum einfach stehen blieb. Nun standest du da, deine Hand hielt ihre, sie unterhielt sich mit einer anderen Frau, du wirktest neben ihr fast teilnahmslos. Unsere Blicke streiften sich, ich drehte mich um, du solltest die Trännen in meinen Augen nicht sehen. Schließlich hatte ich dir gesagt das es besser ist wenn es kein uns giebt. Die Musik wird langsamer und ich stehe da immer noch das Getränk in der Hand, ein leicht angetrunkener Kerl packt mich am Arm und will mich auf die Tanzfläche ziehen, ich versuche mich zu wehren, stosse ihn fest, doch er ist stärker. Ich sage ihm er solle das lassen, wobei er mir nur schroff entgegnet stellt dich nicht so an , ich will doch nur ein bisschen Tanzen. Fast schon brülle ich jetzt er soll seine Finger von mir nehmen, ein kurzer Stoss, und er lässt mich los. Ich höre wie jemand sagt nimm die Finger von meiner Frau, mit dieser Lady tanze nur ich. Der Kerl entschuldigt sich und läuft mit einem " konnt ich ja nicht wissen da die nen Kerl hat " weiter. Ich stehe da wie angwurzelt alles ging so schnell, so das ich noch nicht begriffen habe was gerade passiert ist. Du nimmst meine Hand und sagst so Lady jetzt müssen wir aber Tanzen gehen so denkt er noch ich habe ihn verarscht. Willenlos folge ich dir , unsere Hände verschmelzen ineinander und unsere Körper bewegen sich langsam im Takt zur Musik. Unsere Blicke lassen sich nicht mehr los, und die Zeit bleibt stehen. Auch beim nächsten Lied gehen unsere Körper nicht auseinander langsam wird der Kreis zwischen uns kleiner, unsere Wangen kleben jetzt aneinander , deine arme verweilen nun um meine Hüften. Die Musik hört auf zu spielen aber unsere Körper können sich nicht lösen, ein hysterisches gekreische weckt uns, deine Verlobte steht genau vor uns fuchtelt wild mit den Armen und schreit etwas wie " du schwein, was soll das" ehe sie sich umdreht und davon rennt. Die Musik setzt wieder ein um uns herum stehen die Leute und starren uns an, jeder hier kennt uns, und wie viele hatten wohl schon den Verdacht das zwischen uns etwas ist. Ich schaue dich an und sage " sorry ich wollte keinen stress verursachen , das wars dann wohl" Dein Blick lösst sich von mir. Du drehst dich um gehst einen schritt von mir weg, ich stehe kann meine Trännen nicht mehr zurückhalten, sollen doch alle sehen was ich empfinde, sollen sie doch wissen das ich dich liebe. Sie haben es doch die ganze Zeit geahnnt das ich meinem Mann untreu bin " eine Schla... haben sie mich genannt" bitte jetzt haben sie den Beweis. Aber ich habe ihn aus liebe betrogen aus liebe zu dir. Und nun ? nun ist alles klar. Ich will gerade die Tanzfläche verlassen, da packt mich deine Hand , du winkst zum Dj und aus den Boxen ertönnt das Lied without you. Deine Hände streicheln meine Wange nehmen die Trännen aus meinem Gesicht. Du ziehst meinen Körper an deinen und bringst mich dazu mit dir zu tanzen. Deine Augen versinken in meinen, und dann Küsst du mich. Einfach so vor aller Menschen Augen, als unsere Lippen sich lösen , fast du mich zärtlich an der Hand und ziehst mich aus dem Saal. Auf der Strasse komme ich wieder zu mir und frage dich was das alles jetzt soll, und wie es nun weitergeht, " nunja jetzt haben ja alle gesehen was Sache ist, also was bleibt uns da jetzt noch anderes übrig als endlich zu unseren Gefühlen zu stehen, wir sollten uns also schleunigst eine Wohnung suchen, da wir jetzt wohl beide Obdachlos sind. Diesen Satz kannst du nur mit Mühe und Not von dir geben da meine Lippen deinen Mund versiegeln.

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